Formen der Schlafstörung

Ein gestörter Schlaf hat spürbare Konsequenzen für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Die Schlafforschung hat in den letzten Jahren einen deutlichen Zusammenhang zwischen psychiatrischen oder chronischen Erkrankungen und Schlafstörungen erkannt. In der Psychiatrie, der Neurologie und in der Inneren Medizin spielt das wachsende Wissen über den Schlaf deshalb eine immer größere Rolle. Über die Hälfte aller Schlafstörungen haben vermutlich seelische Ursachen. Andererseits lassen sich auch eine Reihe von organischen Erkrankungen auf Schlafstörungen zurückführen.

Schlafstörungen sollte man nicht als Nebensächlichkeit abtun. Sie können entweder allein für sich stehen oder aber eventuell ein Zeichen für andere, mitunter ernsthafte Erkrankungen sein.

Verbessert man den Schlaf, können andere Erkrankungen verhindert, gemildert oder auch ganz geheilt werden.

Die Amerikanische Schlafforschungsgesellschaft für Schlafstörungen hat eine spezielle Internationale Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD – International Classification of Sleep Disorders) zusammengestellt.

Schlafstörungen (Dyssomnien) lassen sich nach Art und Weise, wie sie sich äußern (Erscheinungbild bzw. sog. Symptomatik) als auch in ihre Ursachen unterscheiden.

Sehr grob kann man nach der Symptomatik folgende vier Formen von Schlafstörungen bzw. Schlaf-Wach-Störungen unterscheiden:

1. Insomnien  (Ein- und/oder Durchschlafstörungen)
  Typisch hierfür sind Klagen über zuwenig und unerholsamen Schlaf, über Einschlafschwierigkeiten, häufiges Erwachen in der Nacht, Wiedereinschlafschwierigkeiten, zu frühes Erwachen am Morgen, das Gefühl "nicht richtig tief zu schlafen". 
2. Hypersomnien   (Störungen bei vermehrter Tageschläfrigkeit)  
  Typisch hierfür sind Probleme, tagsüber wach zu bleiben, ungewolltes Einschlafen und Einnicken am Tage, das Gefühl, trotz ausreichender Schlafdauer permanent schläfrig zu sein.  Häufig, aber nicht immer, verbunden mit Schnarchen in der Nacht. 
3. Parasomnien   (während des Schlafens auftretende Störungen)    
  Hierzu zählen Auffälligkeiten im Schlaf wie Alpträume, Schlafwandel, Sprechen im Schlaf, REM-Schlaf-abhängiger Herzstillstand, Zähneknirschen und anderes. 
4. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus 
  Typisch hierfür sind Probleme, zur "normalen" Zeit nicht schlafen zu können. Stattdessen gehen die Betroffenen wesentlich früher oder später zu Bett, haben dann in der Regel keine Schlafprobleme. In anderen Fällen ist überhaupt kein vorhersagbarer Schlaf-Wach-Rhythmus auszumachen. 

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